Bienen und Wespen – schmerzhafte Stiche
Ein Wespen- oder Bienenstich ist schmerzhaft, aber meistens harmlos. Häufige Reaktionen sind Schwellungen, Rötungen und Brennen um die Einstichstelle. Bleibt der Stachel in der Haut stecken, muss er vorsichtig mit einer Pinzette herausgezogen werden. Die eventuell noch anhängende Giftdrüse darf dabei nicht zerquetscht werden.
Die Schwellung kann sich bis zu 10 cm oder mehr um die Einstichstelle herum erstrecken, sollte aber spätestens nach 24 Stunden wieder abklingen. Sie kann mit kaltem Wasser gekühlt oder mit einer abschwellenden Salbe behandelt werden. Gegen den Juckreiz helfen Präparate aus Ihrer Apotheke.
Personen mit Insektengiftallergie müssen schnell reagieren. Es besteht die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks! Der Patient sollte sofort ins Krankenhaus gebracht oder der Notarzt zu Hilfe geholt werden! Ein Test beim Arzt klärt, ob eine Insektengiftallergie vorliegt. Insektengiftallergiker sollten immer ein Notfall-Medikament mit sich führen.
Hinweis:
Vorsicht bei Bienen- und Wespenstichen im Mund und im Rachenbereich!
Die Schwellung kann zum Ersticken führen. Daher sofort den Arzt oder Rettungsdienst rufen. Bis dieser eingetroffen ist, am besten Eiswürfel lutschen und die Einstichstelle von außen gut kühlen.
